Wie interkulturelle Öffnung gelingt

Leitfaden für Vereine und gemeinnützige Organisationen

Der neu erschienene Leitfaden "Wie interkulturelle Öffnung gelingt" richtet sich an alle Personen, die in ihrer Organisation einen Veränderungsprozess in Gang bringen möchten. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie eine engagierte Einzelperson, ein Funktionsträger oder eine Führungskraft sind. Autorin Dr. Rita Panesar (KWB e. V.) erläutert die Schritte einer interkulturellen Öffnung in vier Phasen und zeigt verschiedene Handlungsmöglichkeiten auf. Best-Practice-Beispiele, praktische Hinweise sowie ein umfangreicher Serviceteil mit Anlaufstellen und Übungen sollen dabei helfen, interkulturelle Öffnungsprozesse in Ihren Organisationen anzustoßen und voranzubringen.

 

 

 

Vereine und Verbände stellen für zivilgesellschaftliches Engagement in Deutschland institutionelle Infrastrukturen bereit. Die Mehrheit der Engagierten ist in einer der mehr als 630.000 Organisationen in unterschiedlichen Bereichen wie dem Sport, der Freizeitgestaltung oder auch dem Bevölkerungs- und Katastrophenschutz aktiv. Vereine und Verbände leisten jedoch weitaus mehr, als nur den Rahmen für bürgerschaftliches Engagement zu bilden. Sie sind Orte der Selbstorganisation und der gelebten Demokratie, Orte der Bildung und Integration, die Partizipation ermöglichen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken.

   Autorin Dr. Panesar stellte den Leitfaden
   am 29. November 2017 in Berlin vor.

Damit Zivilgesellschaft gesellschaftlichen Zusammenhalt in seiner ganzen Breite fördern kann und Vielfalt als selbstverständlicher Teil einer modernen Gesellschaft gelebt wird, sind gleiche Zugangschancen zu Vereinen, Verbänden, Stiftungen und anderen gemeinnützigen Organisationen zentrale Voraussetzung. Dieses Ziel nimmt die vorliegende Publikation auf, die Vereinen und Verbänden im großen wie im kleinen Möglichkeiten und Wege aufzeigen soll, das Thema der interkulturellen Öffnung anzugehen.
 

Der Leitfaden "Wie interkulturelle Öffnung gelingt" ist im Rahmen des durch das Bundesministerium des Innern geförderten Projektes Menschen.Leben.Integration entstanden. Herausgeber ist "ZiviZ –Zivilgesellschaft in Zahlen" im Stifterverband.

 

Aus dem Inhalt

Interkulturelle Öffnung zivilgesellschaftlicher Organisationen

•    Vereine und Vielfalt oder: Warum ist dieser Leitfaden entstanden?
•    Am großen Rad drehen? Gebrauchsanweisung für Einzelne und Verbände
•    Hilfreiche Fakten: Begriffsklärung und Hintergrundwissen für Engagierte
•    Fokus Geflüchtete: Was können wir voneinander lernen?
•    Menschen mit Migrationshintergrund

 

Die vier Phasen im interkulturellen Öffnungsprozess

•    Kleine, mittlere, große Projekte: Interkulturelle Öffnung auf verschiedenen Ebenen
•    Phasen im interkulturellen Öffnungsprozess

 

Serviceteil

•    Instrumente und Methoden
•    Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner sowie Anlaufstellen
•    Finanzierungsmöglichkeiten
•    Literaturhinweise und Links

 

Bezug des Leitfadens

Der Leitfaden für Vereine und gemeinnützige Organisationen "Wie interkulturelle Öffnung gelingt" steht online zum Download bereit.
Ein Druckexemplar kann kostenlos bestellt werden bei:

Angelina Franco

(ZiviZ im Stifterverband)

T 030 322982-304
E-Mail: angelina.franco@stifterverband.de

Download: Instrumente und Methoden

Den Leitfaden ergänzen Materialien, die in der Erwachsenenbildung, in Fortbildungen oder in der Organisationsberatung erfahrene Personen für interkulturelle Öffnungsprozesse nutzen können. Sie finden dort Übungen zur interkulturellen Sensibilisierung ebenso wie Checklisten zum Stand der Interkulturellen Öffnung oder Methoden aus der Organisationsberatung. Die einzelnen Dateien liegen im PDF-Format vor. Sie können über diesen Link heruntergeladen werden.

Download: Flyer

Einen Flyer zum Leitfaden "Wie interkulturelle Öffnung gelingt" kann hier heruntergeladen werden. (PDF)

Fotos: ©Bettina Ausserhofer

 

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Das Projekt "Fachkräftesicherung bei kleinen und mittleren Unternehmen" wird von der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration der Freien und Hansestadt Hamburg im Rahmen des Aktionsbündnisses für Bildung und Beschäftigung Hamburg – Hamburger Fachkräftenetzwerk finanziert.

 

 

 

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