Das Sekretariat für Kooperation SfK arbeitet im Auftrag des Planungsteams (ehemals AG Zusammenarbeit) und
unterstützt dieses bei der Erreichung
seiner Ziele. Das Gremium des Planungsteams setzt sich aus folgenden Behörden zusammen:
- Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB),
- Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI),
- Agentur für Arbeit Hamburg und
- Jobcenter team.arbeit.hamburg (Gemeinsame Einrichtung SGB II).

Hauptziel des Planungsteams ist es, die Integration von Hamburger Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf in
Ausbildung und Arbeit zu optimieren. Um dies zu verwirklichen, werden die Maßnahmen und Angebote am
Übergang Schule - Beruf behördenübergreifend abgestimmt.
Weitere Ziele sind: Die Bündelung der vorhandenen Ressourcen und die Erhöhung
von Transparenz und Kohärenz in der Hamburger Förderlandschaft.
Das Sekretariat für Kooperation SfK unterstützt mit
seinen vielseitigen Dienstleistungen das Planungsteam bei dieser Arbeit.
Ein wichtiger Anstoß für die Einrichtung
des SfK war die Pilotstudie jugend@work.net. In dieser Studie wurden Handlungsempfehlungen zum Aufbau von
Kooperationsnetzen in der Schul-, Jugend-, Berufsbildungs- und Arbeitsmarktpolitik entwickelt.
Zur Umsetzung der oben genannten Ziele arbeitet das SfK-Team in folgenden Aufgabenbereichen:
Informationsmanagement
Dieses Aufgabenfeld beinhaltet die Erfassung, Aufbereitung und Bereitstellung von Informationen für alle Akteure -
insbesondere die der Benachteiligtenförderung - am Übergang Schule-Beruf, von den Jugendlichen, den Eltern und
Lehrer/innen bis hin zu den Multiplikator/innen und den zuwendungsgebenden Instanzen.
-
Der Berufsbildungsatlas www.ichblickdurch.de bündelt
umfassende Informationen zu den Förderprogrammen für Hamburger
Jugendliche am Übergang Schule-Beruf. Detaillierte Informationen zu Platzzahlen und Belegungsständen der
Ausbildungsprogramme 'Hamburger Ausbildungsprogramm' und 'Jugendberufshilfe' werden
tagesaktuell eingestellt.
-
Zu www.ichblickdurch.de werden
monatlich Informationsveranstaltungen durchgeführt. Somit werden die relevanten
Akteure am Übergang Schule-Beruf in die Navigation der komplexen Seite eingeführt, und Neueinsteiger/-innen auf
diesem Gebiet erhalten einen ersten Einblick in die Fördersystematik. Auf Wunsch führt das
SfK ebenfalls individuell
zugeschnittene Informationsveranstaltungen für Interessierte durch.
-
Für die Behörden werden kontinuierlich Programmauswertungen erarbeitet und weitergehende Analysen im
Bereich der Berufsorientierung, -vorbereitung und -ausbildung erstellt. Das SfK
analysiert die Teilnehmerstruktur der Ausbildungs-
und Berufsvorbereitungsprogramme nach den verschiedensten Kriterien. Hierdurch können Entwicklungen bzw. Veränderungen
der förderbedürftigen Zielgruppen ermittelt und zugleich die jeweilige Zielgruppenerreichung adäquat aufgezeigt werden.
- Im Auftrag der BSB entwickelte das SfK die neue Wissensplattform www.uebergangschuleberuf.de, die Informationen, Konzepte und Handreichungen zum gesamten Themenbereich "Übergang Schule-Beruf" zur Verfügung stellt und über aktuelle Entwicklungen im Rahmen der Reformierung des Übergangssystems informiert.
- Im Zuge des Zusammenwachsens der europäischen Länder stehen Förderung der Transparenz, der individuellen Qualifizierung und der Durchlässigkeit in der beruflichen Bildung im Vordergrund. In Hamburg wurden dafür Hamburger Standards für Qualifizierungsbausteine entwickelt, die in modularisierter Form den Systemen anderer europäischer Länder ähneln sollen. Die Datenbank QualiBe bietet die Möglichkeit, bereits eingesetzte Bausteine auszuwählen und sich zu informieren. Das SfK bietet bei Bedarf die Aufarbeitung von Informationen zu diesen und anderen Themen der europäischen und deutschen Bildungspolitik.
Übergangsmanagement
Das Hamburger Übergangssystem für benachteiligte Jugendliche umfasst die unterschiedlichsten Angebote. Um kohärente
Förderung von Jugendlichen beim Übergang von der Schule in den Beruf zu ermöglichen und eine
individuelle Begleitung zu gewährleisten, wird an verschiedenen Stellen ein Übergangsmanagement eingesetzt.
Das SfK unterstützt das Planungsteam beim Einsatz des Übergangsmanagements auf
der strukturellen Ebene durch
-
die Begleitung und Unterstützung von Arbeitsgruppen z. B. zur Entwicklung von einheitlichen Konzepten des
Übergangsmanagements an den verschiedenen Schnittstellen,
-
die Entwicklung und Umsetzung von Qualitätskriterien für unterschiedliche Maßnahmen,
-
die Beratung und Information verschiedener Zielgruppen im Übergangssystem,
-
die Organisation, Moderation und Nachbereitung von Fachgesprächen oder Informationsveranstaltungen zu verschiedenen aktuellen Themen.
|