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Monika Ehmke Tel.: 040 637855-33 |
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Hülya Eralp Tel.: 040 637855-38 |
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Funda Erler Tel.: 040 637855-39 |
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Kerstin Fulge Tel.: 040 637855-15 |
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Dr. Alexei Medvedev Tel.: 040 637855-46 |
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Dr. Rita Panesar Tel.: 040 637855-36 |
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Elisabeth Wazinski Tel.: 040 637855-70 |
![]() v.l. Berrin Haz, Hülya Eralp, Christa Goetsch, Yeşim Özyaşamış, Bilinç Ercan Heute fiel im Gästehaus des Senats der Startschuss für den neuen "Aktionsplan zur Bildung und Ausbildungsförderung junger Menschen mit Migrationshintergrund". Dazu trafen sich der Erste Bürgermeister Ole von Beust und die Senatorin für Schule und Berufsbildung Christa Goetsch mit Vertretern der Agentur für Arbeit Hamburg, team.arbeit.hamburg, Handelskammer, UV Nord, dem DGB und Hamburger Unternehmen. Im Fokus des Aktionsplans: Unternehmenspatenschaften mit Schulen sollen erheblich ausgeweitet sowie vermehrt Lehrer und Erzieher mit Migrationshintergrund in Schulen und Kitas eingestellt werden. Unternehmen können Schulen in vielfältiger Weise bei der Förderung junger Migranten unterstützen – von Betriebsbesichtigungen und Praktikumsangeboten über die individuelle Beratung und Begleitung einzelner Schülerinnen und Schüler bis hin zur Beratung und Unterstützung von Partner-Schülerfirmen. Im Moment arbeiten fast 60 Unternehmen mit einer oder zwei Partnerschulen fest zusammen. Im Rahmen des Aktionsplans soll zum Beispiel ein Netzwerk für solche Patenschaften aufgebaut und Unterstützung bei der Vermittlung angeboten werden. Die zweite wichtige Säule des Aktionsplans sind Lehrer und Erzieher mit Migrationshintergrund. Sie schlagen eine Brücke zwischen unterschiedlichen Kulturen und haben eine Vorbildfunktion für die Kinder und Jugendlichen. Die Zahl der eingestellten Referendare im Schuldienst ist seit November 2006 bereits von sechs auf 17 Prozent gestiegen und soll ausgebaut werden. Ebenfalls ein Vorbild können junge Menschen mit Migrationshintergrund sein, die den Weg in das Berufsleben bereits gemeistert haben. In Motivationsworkshops an Hamburger Schulen berichten sie von ihren Erfahrungen. Mit dem neuen Aktionsplan werden die bisherigen Anstrengungen des von 2006 bis 2008 erfolgreich durchgeführten Programms fortgeführt und ergänzt. Mehr als 2.000 junge Menschen mit Migrationshintergrund waren damals in Ausbildung und Arbeit gebracht worden. Bewährt hatten sich dabei das Zusammenwirken von Wirtschaft und öffentlicher Hand sowie die Anstrengungen der Beratungs- und Koordinierungsstelle zur beruflichen Qualifizierung von jungen Migrantinnen und Migranten (BQM) bei der Vermittlung, der Elternarbeit und der Erarbeitung interkultureller Einstellungsverfahren. Der besondere Blick auf das Thema Unternehmenspatenschaften ergibt sich aus Empfehlungen der letzten Gesprächsrunde der Aktionsplanteilnehmer im Sommer 2008. Seitdem wurden die bewährten Maßnahmen konzeptionell weiterentwickelt. Die Ergebnisse haben Bürgermeister Ole von Beust und Frau Senatorin Goetsch den versammelten Akteuren nun gemeinsam vorgestellt und mit ihnen diskutiert. Bürgermeister von Beust äußerte sich zufrieden zur Neuauflage des Aktionsplans: "Ich bin froh darüber, dass alle versammelten Akteure heute in den gemeinsamen Bemühungen wieder einen Schritt nach vorne getan haben, um jungen Hamburgerinnen und Hamburger mit ausländischem Kulturhintergrund einen besseren Übergang von Schule und Beruf und eine bessere Integration in den Arbeitsmarkt insgesamt zu ermöglichen. Es ist für die Stadt sehr wichtig, dass Kammern, Verbände, Unternehmen und die weiteren beteiligten Akteure hier gemeinsam an einem Strang ziehen." Schulsenatorin Christa Goetsch fügte hinzu: "Die soziale Herkunft entscheidet bei uns noch immer über den Bildungserfolg von Kindern und Jugendlichen – insbesondere wenn sie aus Einwandererfamilien stammen. Zu viele brechen die Schule ab oder sind arbeitslos. Mit der Hamburger Bildungsoffensive geben wir ihnen die Möglichkeit, ihre Talente besser zu nutzen. Der Aktionsplan setzt an der gleichen Stelle an und ich freue mich, dass er jetzt mit neuen Akzenten weitergeführt wird." Rückfragen: Brigitte Köhnlein Pressestelle der Behörde für Schule und Berufsbildung Tel.: 040 - 42863-2003 Mobil: 0172 - 4247071 E-Mail: brigitte.koehnlein@bsb.hamburg.de |