Xenos kooperiert mit Hamburger Schulen

Workshopreihe zur Ausbildungssuche und Bewerbung

  
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Workshop Xenos
Diese und andere Fragen beschäftigen junge Migrantinnen und Migranten an Hamburger Schulen. Das Projekt Xenos – Chancen schaffen – Fachkräfte der Zukunft möchte die Schüler bei der Beantwortung dieser Fragen begleiten. Xenos unterstützt die Fachkräfteentwicklung für die Hamburger Wirtschaft, indem es sich für die Ausbildung von jungen Migrantinnen und Migranten stark macht und kleinere Unternehmen dafür gewinnt, diese jungen Menschen mit besonderem kulturellen Hintergrund auszubilden.

Seit Beginn des Projekts Xenos – Chancen schaffen – Fachkräfte der Zukunft im Sommer 2009 wurden bisher erfolgreich Kooperationen mit vier Hamburger Schulen akquiriert. Kooperationspartner sind die Gesamtschule Finkenwerder, die Haupt- und Realschule Königsstraße, die Gesamtschule Allermöhe sowie die Förderschule Grotefendweg.

Die Projektansprachen bei Lehrern und Schülern der 9. und 10. Jahrgangsstufe stießen auf außerordentlich großes Interesse. Dabei wurden den jungen Migranten die Vorteile und Chancen einer betrieblichen Ausbildung aufgezeigt und auf die beruflichen Entwicklungsperspektiven in Kleinbetrieben hingewiesen.

Im Kontakt mit den Schülern sowie mit den Lehrern konnte festgestellt werden, dass im Bereich der Berufsorientierung und des Übergangs von der Schule in den Beruf bzw. in eine Ausbildung ein besonders großer Bedarf an Aufklärung und Unterstützung bei den jugendlichen Migrantinnen und Migranten besteht. Dies zu leisten gehört zu den erklärten Aufgaben und Zielen der Xenos-Mitarbeiter.

Den aufschlussreichen und gelungenen Projektansprachen folgte die Koordinierung und Durchführung der Workshops. Die Workshopreihe besteht aus vier 5-stündigen Modulen, die aufeinander aufbauend die Themen Ausbildungssuche, Bewerbung, Empowerment, Zeit- und Selbstmanagement sowie das Vorstellungsgespräch behandeln. Der bereits durchgeführte erste Durchgang des Moduls 1 "Wege zur Ausbildungsstelle" wurde vollständig von den Mitarbeitern der KWB umgesetzt und von den Schülern mit reger Teilnahme angenommen. Wieder wurde deutlich, wie groß das Interesse der Schüler am Thema Bewerbung und Ausbildung ist und in welch beträchtlichem Ausmaß der Wunsch nach Begleitung hinsichtlich dieser Thematik besteht. Die Schüler bemühten sich nach der Veranstaltung selbstständig um Termine für eine individuelle Einzelberatung. Termine für weitere Workshops stehen bereits fest.
Das Projekt wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales, aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) und von der Behörde für Schule und Berufsbildung finanziert.
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