Inklusion fängt mit der Begegnung zweier Menschen an

Grafik: DUOday 2022
Bild: © GTB (www.duoday.be)

Persönliche Erfahrungen sind häufig der Motor von Inklusion am Arbeitsmarkt. Mit dem DUOday am 2. Juni 2022 bietet sich Arbeitgebern und ihren Mitarbeitenden eine Gelegenheit, die Kompetenzen und das Potenzial von Menschen mit einer Beeinträchtigung zu entdecken. Gegenseitige Unsicherheiten können abgebaut und Möglichkeiten ausgelotet werden. Der Tag im Duo kann Perspektiven eröffnen, aber verpflichtet nicht zu einer weiteren Zusammenarbeit. Im Vordergrund stehen das gegenseitige Kennenlernen und die gemeinsamen Erfahrungen.

Was passiert am DUOday?

"Ich freue mich auf viele DUOs und spannende Erfahrungen!", so die Schirmherrin des DUOday Ulrike Kloiber, Senatskoordinatorin für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen. Am DUOday öffnen Betriebe und öffentliche Institutionen einer Person mit einer geistigen, seelischen oder körperlichen Beeinträchtigung ihre Türen. Ähnlich wie beim "Girls´ and Boys´ Day" geht es beim DUOday darum, berufliche Möglichkeiten auszubauen sowie Arbeitsmarkt- und Verdienstchancen zu verbessern. Das Ziel ist es, Menschen mit Beeinträchtigungen Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. 

Warum bringen sich Unternehmen ein?

Für einen Tag bilden ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin eines Betriebes und eine Person mit Beeinträchtigung ein Duo. Gemeinsam setzen sie die üblichen Aufgaben des Mitarbeitenden um und lernen sich kennen. Die teilnehmenden Unternehmen können so in der Praxis erfahren, dass es sich lohnt, die Talente von Personen mit Unterstützungsbedarf zu fördern und als Unternehmen soziale Verantwortung zu übernehmen. Nicht zuletzt erschließt sich damit für sie auch ein neuer Personenkreis für potenzielle Fachkräfte.

Warum nehmen Menschen mit Beeinträchtigung teil?

Der Aktionstag bietet Menschen mit Beeinträchtigung die Möglichkeit, einen Tag lang Einblick auf den ersten Arbeitsmarkt zu erhalten und verschiedene Berufe kennenzulernen. Sie können herausfinden, ob sie sich die Arbeit zutrauen und sich den Übergang vorstellen können. Im besten Falle führt diese Begegnung sogar zu einem Praktikum, einer Ausbildung oder Beschäftigung. Eine Verpflichtung zu einer weiteren Verbindung besteht aber von keiner Seite aus.

Wie bilden sich die Duos?

Der DUOday wird in Hamburg von der alsterarbeit gGmH, ARINET GmbH, Bergedorfer Impuls gGmbH, Das Rauhe Haus, Elbe-Werkstätten GmbH und der Hamburger Arbeitsassistenz gGmbH organisiert. Die Mitarbeitenden der Organisationen stehen interessierten Unternehmen jederzeit für Fragen zum Hamburger DUOday 2022 zur Verfügung und beraten zum Thema Inklusion am Arbeitsmarkt. Direkte Ansprechpartner/-innen finden Sie hier.

Illustration: DUOday 2022

 

Woher kommt der DUOday?

Der DUOday findet nicht nur in Hamburg, sondern in vielen europäischen Städten statt. Der DUOday stammt ursprünglich aus Irland, wo er unter dem Namen "Job Shadowday" bekannt geworden ist. Belgien hat diesen Tag als "DUOday" aufgriffen und die Idee weitergetragen. 2017 gelangte er schließlich das erste Mal nach Deutschland. Der Tag wird von Unternehmen und Menschen mit Beeinträchtigung so gut angenommen, dass jedes Jahr weitere Länder hinzukommen – zuletzt Frankreich, Ungarn, Finnland und Portugal.

Kontakt

Alina Baur
Tel.: 040 334241-420

Janna Bischoff
Tel.: 040 334241-461 

Dr. Oliver Borszik
Tel.: 040 334241-336

Anika Dickmann
Tel.: 040 334241-419

Dr. Rita Panesar
Tel.: 040 334241-422

Susanne Sabisch-Schellhas
Tel.: 040 334241-415


Das Projekt "Fachkräfte für Hamburg" wird von der Behörde für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration der Freien und Hansestadt Hamburg im Rahmen des
Aktionsbündnisses für Bildung und Beschäftigung Hamburg – Hamburger Fachkräftenetzwerk finanziert.