29.01.2020

Workshop "Mein Weg zum Ausbildungsplatz"

Konkrete Schritte bei der Ausbildungsplatzsuche planen

 

Die KWB-Referentinnen Elisabeth
Schaper (l.) und Nicole Adamski

Am Dienstag, dem 28. Januar, fand der Workshop "Mein Weg zum Ausbildungsplatz" mit den KWB-Referentinnen Elisabeth Schaper und Nicole Adamski statt. Die beiden begrüßten die Teilnehmenden direkt mit der Bitte zu formulieren, welchen Ausbildungsberuf sie erlernen möchten und welche Motivation oder welche Überzeugung dahintersteckt. Das Ergebnis war vielfältig.

Die Jugendlichen favorisierten vor allem kaufmännische, handwerkliche und medizinische Berufe – auf eigenen Beinen stehen, Menschen zu helfen oder einem zukunftsorientiertem Beruf nachzugehen – waren einige der Gründe. Das KWB-Team bietet das Workshopformat für Jugendliche, die noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind, zukünftig regelmäßig an.

Im nächsten Schritt stimmten die Jugendlichen mit einem Online-Tool ab, womit sie aktuell ihre Zeit verbringen und welche Themen sie von der Ausbildungsplatzsuche ablenken. Ideen, wie die Jugendlichen diese sogenannten Zeitfresser vermeiden können, erarbeiteten sie zusammen in Kleingruppen. So lautete zum Beispiel die Antwort auf einen zu hohen Social-Media-Konsum: Feste Zeiten der Nutzung festlegen oder das Löschen von Accounts.

Aber auch das Thema familiäre Verpflichtungen kam auf und die Jugendlichen schlugen vor, darauf zu reagieren, indem man in der Familie um Verständnis für die eigene Situation bittet oder auch mal Nein sagt.

Die Teilnehmenden arbeiteten daraufhin an ihrem zukünftigen Wunschlebenslauf "LEBENSLAUF 2025" und diskutierten die Ergebnisse zu zweit. Die Jugendlichen haben ihre Vision von Ausbildung, Schule, praktischen Erfahrungen oder auch von Hobbys und Ehrenämtern für die nächsten fünf Jahre ergänzt und so ihr Ziel fest in den Blick genommen.

Alternative Wege und weitere Möglichkeiten bei der Ausbildungsplatzsuche – neben den klassischen Bewerbungen – sind immer wieder ein Thema in den Beratungen. Die Referentinnen schafften Mut für eine andere Herangehensweisen und stellten diverse Wege vor, die neben dem klassischen Bewerbungsanschreiben ebenso zum Ausbildungsplatz führen können.

 

Welcher Ausbildungsberuf passt zu mir und wie bewerbe ich mich richtig? Das waren nur zwei der Fragen, zu denen die Jugendlichen im Workshop Antworten erarbeiteten

 

In Zweiergruppen wendeten die Teilnehmenden ihr erlerntes Wissen an und planten konkret ihre nächsten Schritte bei der Ausbildungsplatzsuche. So wurden zum Beispiel die Ziele "8 Bewerbungen schreiben, Korrektur lesen lassen und abschicken bis 15.02.", "bis Mitte Februar drei Praxen und drei Krankenhäuser raussuchen" oder "über verschiedene Berufe erkundigen und eine Liste erstellen" definiert und auch Unterstützer/-innen (wie Freunde/-innen, Familie, die Referentinnen von TALENTS Hamburg oder dem ServiceCenter Teilzeitausbildung) benannt und ein Zeitplan erstellt.

Die Jugendlichen gingen sehr motiviert, mit festen Plänen und auch neuen Terminen bei den Beraterinnen von TALENTS Hamburg und dem ServiceCenter Teilzeitausbildung nach Hause.


SAVE THE DATE

Der Workshop richtet sich an Teilnehmende des Projekts TALENTS Hamburg und der Beratungsstelle des ServiceCenters Teilzeitausbildung. Der nächste Termin findet im März 2020 statt und interessierte Jugendliche können sich gerne telefonisch unter 040 334241-377 für den Workshop anmelden.


Inhalte des Workshops:

  • Wie kann ich die Ausbildungsplatzsuche noch besser planen und was können meine nächsten Schritte sein?
  • Wie kann ich mich leichter auf die Ausbildungsplatzsuche konzentrieren?
  • Welche Wege gibt es zusätzlich, um eine Ausbildungsplatzzusage zu erhalten?

 

Projekthomepages

Kontakt

Nicole Adamski
Tel.: 040 334241-376

Claudia Assmuth
Tel.: 040 334241-332

Madlen Fidorra
Tel.: 040 334241-287

Kerstin Fulge
Tel.: 040 334241-370

Tanja Grohmann
Tel.: 040 334241-371

Elisabeth Schaper
Tel: 040 334241-425

Elisabeth Wazinski
Tel.: 040 334241-440



Das Projekt wird aus dem Europäischen Sozialfonds ESF und von der Freien und Hansestadt Hamburg finanziert.