10 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention

Auch Ihr Unternehmen prägt die Gesellschaft

Am 26. März 2009 verpflichtete sich Deutschland zur Achtung gleicher Rechte für Menschen mit Behinderung. Klingt zunächst selbstverständlich – trägt aber enormes Innovationspotenzial für Gesellschaft, Politik und Wirtschaft in sich. Unter dem Motto "Teilhaben, Teilnehmen und Teilwerden" feiert Deutschland nun zehnjähriges Jubiläum der zugrunde liegenden UN-Behindertenrechtskonvention. Auch in der Arbeitswelt hat sich der Diversity-Gedanke inzwischen manifestiert und immer mehr Unternehmen erkennen das Fachkräftepotenzial dieser Bevölkerungsgruppe. Die KWB lädt Unternehmen ein, sich ebenfalls auf den Weg zu machen und am Forum "Inklusive Ausbildung" am 5. Juni 2019 teilzunehmen.

 


10 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention


Über 177 Staaten ratifizierten die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK), die die bestehenden Menschenrechtsabkommen nun auch für die Lebenssituation behinderter Menschen konkretisiert. Sie verpflichtet Staaten dazu, Barrieren zur Autonomie, Selbstbestimmung und Inklusion von Menschen mit Behinderung in allen Lebensbereichen abzubauen. Die Interessen von Menschen mit Behinderung sollen als Querschnittsthema in alle politischen Ressorts einbezogen und nicht als Randthema der Sozialpolitik abgehandelt werden.

Arbeiten ermöglicht selbstbestimmtes Leben


Für eine inklusive Gesellschaft, in der Menschen mit Behinderung nicht von Geburt an in eine Parallelwelt gedrängt werden und eine Chance auf Teilhabe bekommen, bedarf es des Umsetzungswillens vieler Akteure. Unternehmen kommt dabei eine große Bedeutung zu. Denn Arbeit fördert die Partizipation an der Gesellschaft und eröffnet einen selbstbestimmten Lebensweg.

Unternehmen profitieren von Inklusion


Unternehmen gewinnen durch Inklusion und Vielfalt in der Belegschaft ebenfalls. Denn Menschen mit Beeinträchtigungen sind oftmals hoch motivierte Arbeits- und Fachkräfte. Unternehmen berichten, dass die Mitarbeit von Menschen mit Behinderung häufig auch die Achtsamkeit und den Umgang der Belegschaft positiv beeinflusse. Bei anderen fallen die Behinderungen im Arbeitsalltag gar nicht auf. Durch den Wechsel von einer schwächen- zu einer potenzialorientierten Sicht auf Mitarbeitende sowie Bewerberinnen und Bewerber können Unternehmen wertvolles Personal gewinnen und halten. Zumal Unternehmen bei der Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderung umfangreiche Unterstützungsangebote erhalten.

Forum für Unternehmen mit Inklusionsambitionen


Die KWB plant im Rahmen des "Aktionsbündnis für Bildung und Beschäftigung Hamburg  – Hamburger Fachkräftenetzwerk" ein regelmäßiges  Forum zum Thema "Inklusive Ausbildung". Bei der Veranstaltung kommen Unternehmensvertreter/-innen zusammen, die ihr Ausbildungsangebot auch Menschen mit Behinderung zugänglich machen möchten oder bereits erste Schritte zur inklusiven Ausbildung getan haben. Bei entspanntem Frühstück teilen Best-Practice-Unternehmen ihre Erfahrungswerte und Fachleute beraten bezüglich finanzieller, logistischer und personeller Unterstützung im Inklusionsprozess. Ein Schwerpunkt der kostenfreien Veranstaltung liegt auf dem offenen Austausch der Unternehmensvertreter/-innen und der kollegialen Fallberatung, die sich in diesem Zusammenhang sehr bewährt hat.


Der richtige Zeitpunkt ist jetzt!


Auch Ihr Unternehmen prägt die Gesellschaft: Melden Sie sich jetzt für das kostenfreie Forum an und erfahren Sie mehr über Möglichkeiten und Prozesse der inklusiven Ausbildung. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, um einen fruchtbaren Austausch untereinander sicherzustellen.


Wann: Mittwoch, 5. Juni 2019 von 9:00 Uhr bis 11:00 Uhr
Wo: KWB e. V., Haus der Wirtschaft, Kapstadtring 10, 22297 Hamburg
Anmeldung: Per E-Mail an KWB-Referent Dr. Oliver Borszik: borszik@kwb.de

Für Frühstück und Getränke ist gesorgt.

 

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Das Projekt "Fachkräftesicherung bei kleinen und mittleren Unternehmen" wird von der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration der Freien und Hansestadt Hamburg im Rahmen des Aktionsbündnisses für Bildung und Beschäftigung Hamburg – Hamburger Fachkräftenetzwerk finanziert.

 

 

 

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