Expertenwissen gefragt!

Wort-Bild-Marke: "Mit uns! Inklusion gestalten"
Die Hamburger Sozialbehörde hat ein Beteiligungsverfahren zum Thema Inklusion gestartet.

"Redet nicht über uns, sondern mit uns!", lautet eine zentrale Forderung von vielen Menschen mit Behinderung, wenn es um das Thema Inklusion geht. Das hat sich Hamburg zu Herzen genommen. Mit einer Online-Befragung zur Barrierefreiheit richtet sich die Sozialbehörde explizit an Hamburger/-innen mit Behinderung. Aber auch alle anderen Hamburger/-innen sind im Rahmen eines Beteiligungsverfahrens gefragt, Ideen zur Inklusion einzubringen.

Worum geht es bei dem Beteiligungsverfahren?

Unter dem Motto "Mit uns! Inklusion gestalten" erarbeitet die Sozialbehörde gemeinsam mit den Hamburgern/-innen, welche Maßnahmen in den Landesaktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention aufgenommen werden sollen.

Symbolbild: Insiderwissen ist gefragt!
Bei der Weiterentwicklung des Hamburger Landesaktionsplans ist Insiderwissen gefragt.
Visualisierung: © stories auf freepik

Was muss sich in Hamburg ändern, damit Menschen mit Behinderungen überall die gleichen Chancen haben – zum Beispiel in der Schule oder bei der Arbeit? Wie erleben sie die Corona-Pandemie und was soll am Gesundheitssystem verbessert werden? Wie können wir unsere Stadt so gestalten, dass jede und jeder überall dabei sein kann – egal, ob im Wohnviertel, beim Sport oder im Kino?

Welche Beteiligung ist möglich?

Ab sofort können alle Hamburger/-innen über ein Formular konkrete Vorschläge für den neuen Landesaktionsplan übermitteln. Wo sehen sie Verbesserungsmöglichkeiten, Inklusion weiter voranzubringen, und was wünschen sie sich anders? Die Vorschläge werden von den zuständigen Referenten/-innen in den Fachbehörden gelesen und auf ihre Umsetzbarkeit hin geprüft.

Wie können Menschen mit Behinderung ihre Expertise einbringen?

 
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Expertenwissen gefragt! Wer könnte Barrierefreiheit besser beurteilen als diejenigen, die damit tagtäglich zu tun haben? Daher richtet sich die Online-Befragung zur Barrierefreiheit und Inklusion in Hamburg speziell an alle Menschen mit Behinderungen, die in Hamburg wohnen, arbeiten oder zur Schule gehen. Dazu zählen auch die rund 240.000 Hamburgerinnen und Hamburger mit einem festgestellten Grad der Behinderung von mindestens 20.
Noch bis zum 3. Mai 2021 können sie sich an der Befragung beteiligen.

Wie setzt Hamburg die UN-Behindertenrechtskonvention bisher um?

In Hamburg gibt es seit 2012 einen Landesaktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Er fasst die Ziele und Maßnahmen des Hamburger Senats zusammen. Der Landesaktionsplan wird stetig weiterentwickelt. Die aktuelle Fassung ist aus dem März 2019. 

Weitere Informationen zum Beteiligungsverfahren der Hamburger Sozialbehörde erhalten Sie hier.

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Das Projekt "Fachkräfte für Hamburg" wird von der Behörde für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration der Freien und Hansestadt Hamburg im Rahmen des
Aktionsbündnisses für Bildung und Beschäftigung Hamburg – Hamburger Fachkräftenetzwerk finanziert.