Chaos durch Corona? Das Hamburger Coachingprogramm hilft!

 

Bild
Mithilfe des Hamburger Coachingprogramms hat Ami Ewald wieder einen klaren Blick für ihre berufliche und persönliche Zukunft entwickelt.
Foto: © privat

Viele Beschäftigte, Soloselbstständige und Arbeitsuchende erleben durch die Aus- und Nachwirkungen der Corona-Pandemie persönliche oder berufliche Veränderungen. Nach Kurzarbeit und Homeoffice rückt bei vielen die Frage nach der Perspektive im Job in den Vordergrund. Auch für Ami Ewald stellte die Pandemie eine besondere Herausforderung dar. Die gelernte Marketingkauffrau und Werbetexterin musste nach einer Long-Covid-Erkrankung beruflich erst einmal wieder neu Fuß fassen. Im Interview berichtet sie davon, wie sie durch das Coaching im Hamburger Coachingprogramm einen klaren Blick für ihre berufliche und persönliche Zukunft entwickelt hat.


Hamburger Coachingprogramm: Frau Ewald, warum haben Sie am Hamburger Coachingprogramm teilgenommen?

Ami Ewald: Zu Beginn meiner Covid-Erkrankung hatte ich noch Mut und Elan, das Thema Gesundheit an die erste Stelle zu setzen. Dann bin ich auf viele Hindernisse struktureller, persönlicher und auch medizinischer Art gestoßen. Wie bei vielen Herausforderungen, die man immer wieder im Kopf durchgeht, fährt man sich fest. Mit der Wand direkt vor der Nase kann man nicht so weit sehen. Ein Coaching ermöglicht es, Knoten zu lösen – nicht zuletzt auch durch den sicheren Raum und die professionelle Unterstützung. Und die kleinen Erfolge und Erkenntnisse von Stunde zu Stunde geben einem wieder Kraft, Themen neu anzugehen.

Hamburger Coachingprogramm: Was war Ihnen wichtig bei der Auswahl Ihres Coaches/Ihrer Coachin?

Ami Ewald: Ich bin ein strategischer Mensch, noch bevor es mir bewusst war, hatte ich schon eine Checkliste für meine Coachin im Kopf – Themen wie Schwerpunkte und Ansätze der Coachin waren ausschlaggebend, aber auch praktische Details wie zum Beispiel der Anfahrtsweg waren wichtig. Trotzdem habe ich es geschafft, mich letztlich auf mein Bauchgefühl zu verlassen und hatte ein perfektes Match.

Hamburger Coachingprogramm: Mögen Sie mit uns teilen, welche Frage Ihrer Coachin Sie am meisten inspiriert hat?

Ami Ewald: Eine sehr private Frage, aber ich bin mal so mutig. Es war keine Frage, sondern eine Aussage meiner Coachin. Es ging um meinen persönlichen Lebenslauf, den Background, Freunde & Familie und die Erfahrungen, die ich in den letzten 28 Jahren machen durfte. Mein Vater starb, als ich noch sehr jung war, und wurde in einem Interview mit "der Mann, der das Internet erfunden hat" betitelt. Ich sehe in meinem Lebenslauf und in meiner Art viele Eigenschaften von ihm. Und dann kam im Coaching plötzlich der Satz: "Ihr Vater war ein Visionär! Sie sind keine Visionärin. Sie sind dafür zu sehr Strategin."

Das ist natürlich nur ein Bruchteil der Unterhaltung und darf nicht auf die Goldwaage gelegt werden, aber ich habe sehr oft daran gedacht und verstanden, dass ich einfach sehr gerne mehr Visionärin wäre – ein Leistungsdruck, den ich mir selbst mache. Dabei sind meine Beiträge, so zielgerichtet und bodenständig sie sind, nicht weniger wertvoll. Mein Vater und ich wären beruflich vermutlich eine gute Ergänzung zueinander gewesen. Ich bin dankbar für diesen kleinen Moment im Coaching. Er erleichtert!

Bild
Mit dem Hamburger Coachingprogramm unterstützt die Stadt Hamburg Beschäftigte, Soloselbstständige und Unternehmen, um die Folgen der Pandemie abzufedern. Illustration: Studio Käfig


Hamburger Coachingprogramm: Welche Erkenntnis war bislang Ihre wertvollste seit Beginn des Coachings?

Ami Ewald: Ich konnte nichts für meine Covid-Infektion und auch nichts für die darauffolgende Long-Covid-Erkrankung. Aber ich kann sehr wohl etwas dafür, wie verschwenderisch ich vor der Erkrankung mit meiner Energie umgegangen bin. Ich wünsche mir, mich in Zukunft immer wieder daran zu erinnern, meine Batterien nie ganz leer laufen zu lassen.

Hamburger Coachingprogramm: Gibt es einen Tipp, den Sie Interessenten/-innen, die sich für das Programm bewerben möchten, mitgeben möchten?

Ami Ewald: Nicht zu viel denken. Das ist an dem Punkt, an dem man sich auf die Suche nach einem Coaching macht, gar nicht so einfach, denn oft hat man ja schon vieles probiert. Vertrauen Sie auf die Kenntnisse des Coaches, er wird Sie ehrlich und respektvoll lenken. Es ist Ihre Aufgabe, sich wirklich auf das Coaching einzulassen und nicht schon vorab innerlich auf Ergebnisse festzulegen.

Hamburger Coachingprogramm: Können Sie das Programm weiterempfehlen?

Ami Ewald: Von ganzem Herzen! Und uneingeschränkt von der Thematik empfehle ich es jedem, der bereit ist, sich auf neue Gedanken und Ideen einzulassen. Vielleicht geht man mit Plan A rein und kommt mit Lösung C raus, aber für mich war wirklich jede Stunde wertvoll – vielen Dank für diese Möglichkeit!

Hamburger Coachingprogramm: Sehr geehrte Frau Ewald, vielen Dank für das Gespräch und die spannenden Einblicke in Ihr Coaching!
 

Kostenfreie Coachings für Fachkräfte, Soloselbstständige und Unternehmen

Möchten auch Sie von einem kostenfreien Coaching im Rahmen des Hamburger Coachingprogramms profitieren? Dann freuen wir uns über die Zusendung Ihres ausgefüllten Bewerbungsformulars für ein Team- oder Einzelcoaching. Weitere Informationen zur Teilnahme sowie die Bewerbungsformulare finden Sie unter www.hamburger-coachingprogramm.de. Melden Sie sich bei Rückfragen jederzeit gern!

Kontakt:
KWB Koordinierungsstelle Weiterbildung und Beschäftigung e. V.
Hamburger Coachingprogramm
Gerhofstraße 18
20354 Hamburg
Tel.: 040 334241-444
E-Mail: hhcoaching@kwb.de
www.hamburger-coachingprogramm.de

 

Kontakt

Alina Baur
Tel.: 040 334241-370

Kathrin Grundler
Tel.: 040 334241-429

Franca von Hacht
Tel.: 040 334241-370

Cornelia Heckermann
Tel.: 040 334241-414

Christine Robben
Tel.: 040 334241-260

 


 
 

Das Projekt "Hamburger Coachingprogramm" wird als Teil der Reaktion der Europäischen Union auf die COVID-19-Pandemie und
von der Freien und Hansestadt Hamburg finanziert.