02.03.2020

Das Schulmentoren-Team initiiert internes Anti-Bias-Training

KWB-Trainerinnen Dr. Rita Panesar (l.) und Elisabeth Wazinski

Seit Jahren ist das Thema "Anti Bias" ein Klassiker im KWB-Fortbildungsportfolio. Wie steht es aber um Vorurteile und Schubladendenken im eigenen Team? Ein anderthalbtägiges internes Training ist dieser Frage nachgegangen – mit einer optimistischen Bilanz.

Das englische Wort "Bias" bedeutet Voreingenommenheit, Schieflage oder Vorurteil. Der in den USA entstandene, in Südafrika weiterentwickelte und in Deutschland vielfach erprobte Anti-Bias-Ansatz bietet die Möglichkeit, persönliche Erfahrungen mit Vorurteilen und Unterschiedlichkeit zu reflektieren und den Handlungsspielraum zu erweitern. Ziel ist es, einen respektvollen Umgang mit Differenz zu fördern und durch Voreingenommenheit entstandene Schieflagen ins Gleichgewicht zu bringen.

Während des anderthalbtägigen Trainings befassten sich die KWB-Mitarbeitenden anhand von konkreten Fallbeispielen mit Fragen wie "Was gibt Menschen Macht?" oder "Wie fühlt es sich an, diskriminiert zu werden oder selbst zu diskriminieren?". Aufgrund dieser, für manche überraschenden oder auch schockierenden, Erkenntnisse bekamen die Teilnehmenden von den erfahrenen Anti-Bias-Trainerinnen Dr. Rita Panesar und Elisabeth Wazinski alternative Kommunikations- und Verhaltensweisen aufgezeigt, die sie sowohl in ihrer Arbeit, aber auch in ihrem Privatleben nutzen können und damit effektiv ihre "Filme" im Kopf, aber auch eigene Privilegien und Machtpositionen kritisch hinterfragen.

In der Gruppe erarbeiteten die Teilnehmenden Alternativen zu verinnerlichter Dominanz


Einige O-Töne der Teilnehmenden:

"Vom Schubladen-Denken kann sich wahrscheinlich keiner freisprechen. Es beeinflusst unsere Handlungen im Privatleben als auch im Berufsalltag. Die Fortbildung zum Anti-Bias-Ansatz hat mir einen reflektierten Umgang damit aufgezeigt. Ich habe viel gelernt."

"Das war ein tolles Training, eine wunderbare Teambuilding-Maßnahme für die KWB."

"Das war gut, tat gut und macht Mut! Ich fühle mich inspiriert für meine Arbeit und gestärkt von den Kolleginnen und Kollegen."

"Der Workshop war eine hervorragende teambuildende Maßnahme. Eigene Voreingenommenheiten wurden anhand von persönlichen Erfahrungen sichtbar und konnten gezielt überwunden werden."

 


 

Das Projekt "Schulmentoren – Für starke Schulen" wird als Teil der Reaktion der Europäischen Union auf die COVID-19-Pandemie und von der Freien und Hansestadt Hamburg (FHH) finanziert.

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