Ein Schwerpunkt des Workshops liegt auf dem Thema Intersektionalität. Gemeint ist damit, dass Menschen nicht nur durch ein einzelnes Merkmal geprägt werden. Herkunft, Geschlecht, sexuelle und geschlechtliche Identität, Sprache, sozialer Status, Alter, Religion, Gesundheit oder andere Erfahrungen können zusammenwirken und beeinflussen, wie Menschen im Arbeitskontext wahrgenommen werden und welche Chancen oder Barrieren ihnen begegnen. Es können unbemerkt Ausschlüsse entstehen, die sich zum Beispiel in Bewerbungsprozessen, in der täglichen Kommunikation, in Teamstrukturen oder bei Entwicklungsmöglichkeiten zeigen.
Der Workshop arbeitet am Beispiel queerer Menschen mit Migrations- oder Fluchtgeschichte. Diese Perspektive macht sichtbar, wie vielfältig Lebens- und Berufswege sein können. Es geht darum, die eigene Wahrnehmung zu schärfen, Perspektivwechsel zu ermöglichen und gemeinsam zu überlegen, wie ein respektvolles und empathisches Miteinander im Unternehmen gestärkt werden kann.
Mögliche weitere Workshopthemen sind Privilegien, Gender, Kommunikation, Vorurteile, Migration, Kultur sowie die Rolle von Allies, also Verbündeten. Die Teilnehmenden setzen sich mit eigenen Annahmen auseinander, betrachten praxisnahe Situationen aus dem Arbeitsalltag und entwickeln erste Handlungsimpulse für eine Zusammenarbeit, in der Unterschiede nicht ausgeblendet, sondern sensibel berücksichtigt werden.
Das Angebot richtet sich sowohl an Unternehmen, die bereits Erfahrung mit Diversity, Equity & Inclusion haben, als auch an Unternehmen, die erste Schritte gehen möchten. Vorkenntnisse sind nicht entscheidend – wichtig ist die Bereitschaft, Fragen zu stellen, Perspektiven zu erweitern und das eigene Arbeitsumfeld bewusster zu gestalten.