"Comeback war für mich ein echter Neuanfang"

Hanna Solohub ist der berufliche Neustart in Hamburg durch die Teilnahme am Comeback-Programm gelungen. Hanna Solohub ist der berufliche Neustart in Hamburg durch die Teilnahme am Comeback-Programm gelungen.
Hanna Solohub ist der berufliche Neustart in Hamburg durch die Teilnahme am Comeback-Programm gelungen.

Nach einer beruflichen Pause wieder Fuß zu fassen, ist für viele Frauen ein großer Schritt. Besonders herausfordernd kann dieser Weg sein, wenn ein neues Land, eine neue Sprache und ein anderes berufliches Umfeld hinzukommen.

So erlebte es auch Hanna Solohub, die vor vier Jahren aus der Ukraine nach Hamburg kam. Sie nahm sich zunächst Zeit, um Deutsch zu lernen, anzukommen und sich persönlich sowie beruflich neu zu orientieren. Sie absolvierte zwei Praktika – doch der Übergang in eine feste Anstellung blieb zunächst schwierig.

Mit "Comeback im Office- und Projektmanagement" fand sie ein Angebot, das fachliche Qualifizierung, praktische Vorbereitung und persönliche Stärkung miteinander verbindet. Im Interview erzählt sie, wie sie Schritt für Schritt neues Selbstvertrauen gewann, ihr Praktikum in einem IT-Unternehmen meisterte und genau dort schließlich eine Festanstellung im kaufmännischen Bereich fand.

Liebe Frau Solohub, hatten Sie schon vor Ihrer Teilnahme an "Comeback" versucht, beruflich wieder einzusteigen?

Hanna Solohub: Nach meinem Umzug nach Deutschland habe ich mir zunächst Zeit genommen, um sprachlich und persönlich anzukommen. Insgesamt dauerte meine berufliche Pause vier Jahre. In dieser Zeit habe ich intensiv Deutsch gelernt und zwei Praktika absolviert, um die deutsche Arbeitskultur kennenzulernen und mich beruflich neu zu orientieren.

Trotz dieser Erfahrungen war der Einstieg in eine feste Anstellung nicht einfach. Die längere Pause hat bei mir zunächst Zweifel ausgelöst. Gleichzeitig habe ich gelernt, geduldig mit mir selbst zu sein und Schritt für Schritt voranzugehen.

Wie sind Sie auf das Programm "Comeback im Office- und Projektmanagement" aufmerksam geworden und weshalb haben Sie sich für die Teilnahme entschieden?

Frauen arbeiten in einem Büro. Frauen arbeiten in einem Büro.
Schritt für Schritt zum beruflichen Neustart: Im Programm "Comeback im Office- und Projektmanagement" gewinnen Teilnehmerinnen neue Sicherheit für den Arbeitsalltag.
Foto: Joao paulo auf Unsplash

Hanna Solohub: Meine Beraterin im Hamburger Welcome Center hat mich auf das Programm der KWB aufmerksam gemacht. Schon nach dem ersten Kennenlerngespräch mit Frau von Hacht hatte ich das Gefühl: Das ist genau das, was ich jetzt brauche.

Mich hat besonders angesprochen, dass die Qualifizierung praxisorientiert ist und mit dem integrierten Praktikum in einem Unternehmen gezielt auf die Anforderungen im Büroalltag vorbereitet. Ich wollte meine Kenntnisse auffrischen, Sicherheit gewinnen und mich gut auf den Wiedereinstieg vorbereiten.

Wo lagen für Sie die größten Hürden beim beruflichen Wiedereinstieg?

Hanna Solohub: Die größte Herausforderung war für mich die Sprache, da Deutsch nicht meine Muttersprache ist. Dazu kam die Unsicherheit nach der längeren beruflichen Pause. Ich musste erst wieder Vertrauen in meine Fähigkeiten entwickeln.

Dabei war es für mich wichtig, nicht zu viel auf einmal zu erwarten. Ich habe gelernt, geduldig zu bleiben und meinen Weg Schritt für Schritt zu gehen.

Das Programm beginnt mit einer viermonatigen Qualifizierungsphase in einer festen Gruppe. Wie haben Sie diese Zeit erlebt?

Hanna Solohub: Die Qualifizierungsphase war für mich sehr bereichernd. Die Gruppe bestand aus Teilnehmerinnen mit unterschiedlichen Hintergründen. Das hat den Austausch besonders wertvoll gemacht.

Wir haben uns gegenseitig unterstützt, und auch die engagierte Begleitung durch die Dozentinnen hat sehr zu meinem Lernerfolg beigetragen. Ich habe mich dort nicht allein gefühlt, und das war für mich sehr wichtig. Die Zeit hat mein Selbstvertrauen wirklich gestärkt.

Nach der Qualifizierungsphase folgt das Praktikum. Wie haben Sie diese Praxisphase erlebt und wie ging es danach weiter?

Hanna Solohub: Ich habe mein Praktikum in einem IT-Unternehmen absolviert. Diese Phase war für mich sehr wichtig, weil ich praktische Erfahrungen sammeln und meine Kenntnisse direkt anwenden konnte.

Es war nicht immer einfach, aber ich habe jeden Tag dazugelernt und immer mehr Sicherheit gewonnen. Nach dem Praktikum wurde mir eine Festanstellung angeboten. Das war ein Moment, auf den ich besonders stolz bin.

Heute arbeite ich dort im kaufmännischen Bereich und habe mich gut in das Team integriert. Ich fühle mich in meiner Position sehr wohl.

Was bedeutet die Teilnahme an "Comeback" rückblickend für Sie?

Rückblickend war das Comeback-Programm ein entscheidender Schritt für meinen beruflichen Neustart. Ich habe nicht nur fachliche Kompetenzen aufgebaut, sondern auch an Selbstvertrauen gewonnen.

Für mich persönlich war es mehr als nur ein Kurs. Es war ein echter Neuanfang.

Was würden Sie Frauen raten, die noch unsicher sind, ob sie am Comeback-Programm teilnehmen sollen?

Hanna Solohub: Zweifeln Sie nicht zu lange an sich selbst. Haben Sie den Mut, den ersten Schritt zu machen. Es lohnt sich, aktiv zu werden und die eigenen Chancen zu nutzen.

Liebe Frau Solohub, ganz herzlichen Dank für das Gespräch und weiterhin alles Gute für Ihre berufliche Zukunft!

Bereit für ein Comeback?

Dann freuen wir uns über Ihren Anruf oder Ihre E-Mail: Case-Managerin Franca von Hacht stellt Ihnen in einem persönlichen Beratungsgespräch die Inhalte und Ziele des Comeback-Kurses vor. Sie erreichen sie telefonisch unter 040 334241-452 oder jederzeit per E-Mail unter comeback@kwb.de.

Der nächste Teilzeitkurs beginnt am Montag, dem 31. August 2026 – wir freuen uns auf Sie!

Symbolbild: telefon Symbolbild: telefon

Kooperationspartner


Das Projekt „Comeback – Perspektive Wiedereinstieg“ wurde im Rahmen des ESF-Programms „Perspektive Wiedereinstieg – Potenziale erschließen“ von 2009 bis 2021 durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und den Europäischen Sozialfonds gefördert. Dieses ESF-Programm wurde in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit im Rahmen des Aktionsprogramms „Perspektive Wiedereinstieg“ umgesetzt.

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