In einer Zeit, in der die Ukraine weiterhin der Aggression der Russischen Föderation entgegensteht und zugleich den Weg in die Europäische Union verfolgt, wächst der Bedarf an einer neuen Generation junger weiblicher Führungskräfte. Sie sollen in der Lage sein, den demokratischen Wiederaufbau auf Grundlage europäischer Werte mitzugestalten.
Gemeinsam mit dem ukrainischen Partner FSRI wurde deshalb ein strukturiertes, multidimensionales Programm entwickelt, das Bildungs-, Praxis- und Mentoring-Komponenten miteinander verbindet. Neben der Vermittlung von Wissen fördert es die aktive Beteiligung junger Frauen an demokratischen Prozessen und den Aufbau eines Netzwerks gegenseitiger Unterstützung sowie von Partnerschaften mit europäischen zivilgesellschaftlichen Organisationen.
Die Nachfrage, Teil des Projektes zu werden, war sehr groß. Die Bewerbungsgespräche führte Olena Tanasiichuk, Präsidentin der Stiftung „Public Resources and Initiatives“. Insgesamt nehmen 45 Frauen am Projekt teil: Studentinnen, junge Fachkräfte, NGO-Aktivistinnen, Freiwillige, Vertreterinnen von Jugendräten, Sozialunternehmerinnen, Mediatorinnen, Kulturmanagerinnen und Binnenvertriebene. Sie alle verbindet das Ziel, die europäischen Integrationsprozesse in der Ukraine aktiv mitzugestalten.